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Geschrieben von: Tatort Internetrecht, Berlin: Matthias Surau
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Tuesday, 02. September 2008 07:27 |
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Mit Datum vom 01.09.2008 ist die neue Urheberrechtsreform in Kraft getreten. Aufgrund dieser Umsetzung wird u.a. das Markengesetz, das Urheberrechtsgesetz und das Patentgesetz überarbeitet und aktualisiert. Begeisterung über die neue Reform dürfte in jedem Fall bei den Personen aufkommen, die sich bislang bei einer unerheblichen Rechtsverletzung sofort einer hohen Anwaltsrechnung erfreuen durften. In diesen Fällen werden die Anwaltsgebühren für eine Abmahnung auf 100,00 EUR begrenzt. Darüber hinaus erhält der Urheber einen eigenen Auskunftsanspruch gegen Access-Provider. |
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Geschrieben von: Tatort Internetrecht, Berlin: Sylvio Schiller
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Sunday, 06. July 2008 19:46 |
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Die Folge von solchen unrealistischen Streitwerten sind Anwaltskosten von ca. 13.000,00 Euro. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in den Schreiben ausdrücklich angekündigt wird, dass weitergehende Schadenersatzansprüche zusätzlich geltend gemacht werden wollen. Die Ansprüche sind auf jeden Fall genau zu prüfen und angesichts der aktuellen Entwicklung über die Verwertbarkeit von Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft, könnte es diesbezüglich interessant werden. Es darf aber nicht vergessen werden, dass das neue Urhebergesetz der Musikindustrie einen Auskunftsanspruch zugesteht. |
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Geschrieben von: Sylvio Schiller
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Wednesday, 16. April 2008 00:00 |
Auf der Auktionsplattform sieht man immer wieder Onlinehändler die plakativ unter Verwendung grafischer Hervorhebungen sinngemäß wie folgt: „eBay-Gebühren trage ich, Versand der Käufer“ werben. Verschiedene Gerichte – unter anderem auch zwei Oberlandesgerichte haben bestätigt, dass dies Werbung zumindest unter bestimmten Voraussetzungen abmahnfähig ist. |
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Aktualisiert ( Wednesday, 16. April 2008 19:26 )
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Geschrieben von: Sylvio Schiller
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Wednesday, 02. April 2008 13:46 |
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Aus aktuellem Anlass möchten wir auf eine für Onlinehändler ebenfalls zu berücksichtigende Verordnung hinweisen, denn es drohen auch von dieser Seite her Abmahnungen. Für Händler (und demnach auch für Onlinehändler) ist die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) zu berücksichtigen.
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Geschrieben von: Matthias Surau
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Wednesday, 02. April 2008 08:27 |
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Eine AGB Klausel, in der der Verbraucher verpflichtet werden soll, im Falle der Ausübung seines Widerrufsrechts einen pauschalen Wertersatz in Höhe von 100 % zu leisten verstößt gegen die AGB-Regelungen des BGB und ist darüberhinaus Wettbewerbswidrig.
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Geschrieben von: Sylvio Schiller
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Tuesday, 18. March 2008 09:00 |
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Aktuell haben einige Zahnärzte überraschend Post vom Anwalt bekommen und wurden zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Die Abmahnung erfolgte im Namen einer Zahnärztin aus Laupheim und bezieht sich auf deren Bildmarke die einen grünen Granny-Smith wiedergibt. (Az.: 30716602.3) Die Marke wurde beim DPMA im März 2007 angemeldet und bezieht sich auf alle für Zahnärzte wichtigen Klassen (44 und 10). Aus diesem Schutzrecht heraus geht die Zahnärztin nun gegen Kollegen vor, die auf Ihren Webseiten oder Geschäftspapieren einen grünen Apfel verwenden. |
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Thursday, 06. March 2008 16:18 |
| OLG München | Urteil vom 05.10.2006 | Az: 29 U 3143/06 | | | Ersatz von Abmahnkosten bei Domain-Grabbing | | | | | | | | | | | | Leitsatz: | | | | | | | | Vorgerichtliche Abmahnkosten können nach § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG i.V.m. §§ 3,4 Nr. 10 UWG ersetzt verlangt werden, wenn sich die Wettbewerbswidrigkeit aus anderen Gesichtspunkten als einer kennzeichenrechtlicher Zuordnungswidrigkeit ergibt. Namentlich ist dass in Fällen eines sogenannten Behinderungswettbewerbs durch Domain Grabbing, bei dem kein sachlicher Bezug zwischen Waren- Dienstleistungsangebot und der Registrierung bzw. Aufrechterhaltung der Domain zu erkennen ist. In derartigen Fallkonstellationen wird das Wettbewerbsrecht nicht durch das prinzipiell vorgehende Markenrecht verdrängt. | | | | | | | Gesetzestext: | § 12 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. §§ 3,4 Nr. 10 UWG | |
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Geschrieben von: Matthias Surau
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Monday, 04. February 2008 16:32 |
Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof (BGH), der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständig ist, hat dazu Stellung genommen, inwieweit im Internethandel auf die nach der Preisangabenverordnung vorgeschriebenen Angaben zur den Liefer, Versandkosten und zu der Umsatzsteuer hingewiesen werden muss.
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Geschrieben von: Matthias Surau
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Monday, 04. February 2008 14:45 |
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Grundsätzlich kann es zu Transparenzproblemen kommen, wenn Betreiber von eBay-Auftritten oder Internetshops die gesetzlich verpflichtende Widerrufsbelehrung und AGB in einem Scrollkasten oder Frame darstellen. |
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Geschrieben von: Sylvio Schiller
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Monday, 04. February 2008 14:45 |
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Der Onlinebuchhändler Amazon wurde vom Carlsen-Verlag abgemahnt, weil er das bei diesem Verlag erscheinende Buch „Bis(s) zum Abendrot“ bereits vor dem Erstverkaufstag zu einem niedrigeren Preis als festgesetzten Endpreis zum Verkauf angeboten hat. Der Verlag hat den Preisbindungstreuhänder der Verlage beauftragt Amazon wegen Verletzung des Preisbindungsgesetzes abzumahnen.
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Geschrieben von: Matthias Surau
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Monday, 04. February 2008 14:45 |
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Ganz sicher kann man sich natürlich nicht sein, schon vor dem Hintergrund, dass Abmahnungen eine ergiebige Energiequelle darstellen. In diesem Zusammenhang gilt es, den Personen zu danken, die die Meinung vertreten, es ginge auch ohne juristische Hilfe. Sie helfen schließlich, dass es Juristen zunehmend besser geht. |
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