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Geschrieben von: Sylvio Schiller   
Monday, 04. February 2008 16:32
Das OLG Frankfurt a.M. verneinte einen wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch aus § 4 Nr. 11 UWG wegen Rechtsbruchs aufgrund der fehlenden Einflussnahmemöglichkeit auf den Inhalt der Webseiten. Auch ein Anspruch aus der Generalklausel des § 3 UWG käme nicht in Betracht, da der Access-Provider keine wettbewerbsrechtliche Verkehrspflicht verletzt habe. Mit der Herstellung des Zugangs zum Internet schaffe der Provider keine in seinen Verantwortungsbereich fallende Gefahrenquelle für Wettbewerbsverstöße (anders für Internet-Auktionsplattformen: BGH, Urt. v. 12.7.2007 - I ZR 18/04 – Jugendgefährdende Medien bei eBay). Das Urteil ist rechtskräftig.