" /> Vergleichenden Werbung für Parfümimitate

Copyright 2007

Rueckruf durch unser
Sekretariat per Mausklick!
Ihr Name
Ihre Rueckrufnummer
Wir beraten auch Online -

schnell, kompetent, unkompliziert

Fragen Sie uns.



Abmahnung erhalten? -

Achtung! Die Zeit läuft und zwar in den meisten Fällen gegen Sie. 

Wichtig:

Die Frist muss auf jeden Fall eingehalten werden! Sie sollten auf jeden Fall reagieren!

 

 

Informieren Sie sich hier!





Banner

Kooperationspartner


Unser Service

   

Internetrecht 
  • Verteidigung gegen Abmahnung
  • Beratung bei Abmahnung
  • Formulierung einer Gegenabmahnung
  • Formulierung einer Unterlassungserklärung
  • Rückabwicklung eines Kaufvertrags
  • Beratung bei Streitigkeiten
  • Beratung über Pflichtangaben
  • Beratung bei negativer Bewertung
  • Verteidigung bei negativer Bewertung
  • Beseitigung einer negativen Bewertung
  • Überprüfung von Webseiten
  • Erstellen von AGB
  • Anpassen von AGB
  • Überprüfung von AGB

 

Domainrecht 

  • Verteidigung gegen Abmahnung
  • Beratung bei Abmahnung
  • Formulierung einer Unterlassungserklärung
  • Formulierung einer Gegenabmahnung

 

 

Urheberrecht 
  • Verteidigung gegen Abmahnung
  • Beratung bei Abmahnung
  • Formulierung einer Gegenabmahnung
  • Formulierung einer Unterlassungserklärung
  • Prüfen von Urheberrechten
  • Verteidigung von Urheberrechten
  • Verteidigung bei Urheberrechtsverletzungen

 

 

Markenrecht 
  • Verteidigung gegen Abmahnung
  • Beratung bei Abmahnung
  • Formulierung einer Gegenabmahnung
  • Formulierung einer Unterlassungserklärung
  • Prüfen von Marken
  • Anmelden von Marken
  • Prüfen von Marken
  • Verteidigung von Markenrechten
  • Verteidigung bei Markenverletzungen

 

Vergleichenden Werbung für Parfümimitate PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sylvio Schiller   
Monday, 04. February 2008 14:52
Der u. a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 6. Dezember 2007 in seinem Urteil (I ZR 169/04) die Abweisung der Klage eines bekannten Parfümherstellers gegen einen Konkurrenten bestätigt, dessen preisgünstige Parfüms Duftimitate der Produkte der Klägerin sein und durch ihre Bezeichnungen Assoziationen zu den Originalprodukten wecken sollen.
Die Klägerin, die hochpreisige Parfüms bekannter Marken vertreibt, hatte behauptet, die von den Beklagten vertriebenen preiswerten Parfümprodukte seien Imitate von Markenparfüms. Außerdem – so der Klagevortrag – verwende die Beklagte für ihre Produkte Bezeichnungen, denen die angesprochenen Verkehrskreise entnehmen könnten, welches bekannte Markenparfüm durch das betreffende Billigparfüm nachgeahmt werde. So sei beispielsweise “Icy Cold” als Hinweis auf das Parfüm “Cool Water” von Davidoff und “Sunset Boulevard” als Hinweis auf das Originalprodukt “Sun von Jil Sander” zu verstehen. Die Verwendung des Anfangbuchstabens “J” bei “Justice Blue” sei dahin zu deuten, dass es sich um die Nachahmung eines Originalparfüms der Marke “JOOP!” handele. Die Klägerin hat darin eine unzulässige vergleichende Werbung nach § 6 Abs. 2 Nr. 6 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) gesehen. Nach dieser Vorschrift handelt unlauter, wer bei einer vergleichenden Werbung eine Ware als Imitation oder Nachahmung einer unter einem geschützten Kennzeichen vertriebenen Ware darstellt. Die Vorinstanzen hatten die u. a. auf Unterlassung gerichtete Klage abgewiesen.
Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Bei den von den Beklagten verwendeten Bezeichnungen handele es sich nach den rechtsfehlerfreien Feststellungen des Berufungsgerichts nicht um vergleichende Werbung im Sinne des § 6 Abs. 2 Nr. 6 UWG. Die Verwendung bestimmter Produktbezeichnungen sei zwar Werbung nach § 6 Abs. 1 UWG, weil sie zum Zwecke des Absatzes der betreffenden Produkte erfolge. Die Klägerin habe aber nicht nachgewiesen, dass die angesprochenen Verkehrsteilnehmer die Bezeichnungen der Beklagten in dem von der Klägerin behaupteten Sinne als Darstellung einer Imitation oder Nachahmung der Markenprodukte der Klägerin verstünden. Wie das Berufungsgericht festgestellt habe, sei Endverbrauchern der “Code” nicht bekannt, mit dem sie die Bezeichnungen der Beklagten gleichsam übersetzen könnten. Als Adressaten einer Imitationsbehauptung kämen allerdings auch die Groß- und Zwischenhändler in Betracht. Auch wenn dieser Kreis die Anspielung auf die Originalprodukte verstehe, fehle es doch an der nach § 6 Abs. 2 Nr. 6 UWG zu fordernden Deutlichkeit der Imitationsbehauptung.